Zahnbleaching beim Zahnarzt – Chemie, Ablauf und die Rolle von Blaulicht

Ein Zahnbleaching sorgt für weißere Zähne. Viele Patienten glauben dabei, dass es sich um einen rein kosmetischen Eingriff handelt, bei dem die Oberfläche der Zähne weiß gefärbt wird, so als würde man eine Wand in der Wohnung neu streichen. Tatsächlich ist es jedoch viel komplizierter. Denn das Bleaching nutzt einen kontrollierten chemischen Prozess, um die molekulare Struktur der Zähne selbst zu verändern. In diesem Blog erklären wir Ihnen alles Wichtige zum Ablauf und den chemischen Vorgängen, die Ihre Zähne strahlen lassen!

Verfärbungen von Zähnen entstehen durch farbige organische Moleküle, die sich im Zahn einlagern. Vor allem Lebensmittel wie Kaffee oder Tee, aber auch Genussmittel wie Nikotin sorgen für die Verfärbung. Die Verfärbungen, die sich auf der Zahnoberfläche absetzen, lassen sich oft mit einer professionellen Zahnreinigung bekämpfen, doch liegen die Stoffe tiefer, kann nur ein Bleaching helfen.

Wie funktioniert das Bleaching?

In der Zahnmedizin wird vor allem Wasserstoffperoxid (H₂O₂) für das Bleaching genutzt. Dieses starke Oxidationsmittel zerfällt bei den Bedingungen im Mund in hochreaktive Sauerstoffspezies wie etwa:

  • Hydroxyl-Radikale (OH)
  • Perhydroxyl-Radikale (HO₂)
  • Perhydroxyl-Anionen (HO₂⁻)

Diese Stoffe, sogenannte freie Radikale, sind sehr instabil und reagieren mit organischen Materialien, wie etwa den in den Zähnen gebundenen Farbmolekülen. Diese nutzen oft konjugierte Doppelbindungen, die das Licht absorbieren und so eine Farbe erzeugen. Die Radikale brechen diese Bindungen auf und oxidieren die Moleküle zu kleineren Strukturen. Das bedeutet, dass die Farbmoleküle so umgebaut werden, dass sie weniger Farbe erzeugen oder gar komplett farblos, also weiß, werden.

Materialien und Konzentrationen in der Praxis

Beim In-Office-Bleaching können deutlich höhere Peroxidkonzentrationen genutzt werden als bei der Behandlung zu Hause. Die Folge ist eine schnellere Wirkung, präzisere Dosierung und ein besserer Schutz des Weichgewebes im Mund. Schutzmaßnahmen im Mund, etwa das Abdecken des Zahnfleischs, sind unbedingt notwendig, um Schäden zu verhindern.

Wie läuft ein professionelles Zahnbleaching ab?

Vor dem Bleaching müssen die Zähne gründlich gereinigt werden. Dies geschieht im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung. Anschließend spricht die Zahnärztin mit Ihnen über die Wunschfarbe Ihrer Zähne, um die Behandlung an Ihre Wünsche anzupassen. Wichtig ist, dass das Zahnfleisch vor der Wirkung des Wasserstoffperoxids geschützt wird. So können etwa lichthärtende Schutzgele genutzt werden. Dies ist wichtig, um zu verhindern, dass das Peroxid unkontrolliert mit den Schleimhäuten des Mundes reagiert.

Das Peroxidgel wird auf die Zahnoberflächen aufgetragen und verbleibt dort für einen definierten Zeitraum. Häufig wird dieser Prozess wiederholt, um:

  • eine konstante Radikalbildung aufrechtzuerhalten,
  • die Reaktion zu kontrollieren,
  • Überdosierungen zu vermeiden.

Nach dem Ende der Einwirkzeit wird das Gel vollständig aus dem Mund entfernt. In manchen Fällen ist eine anschließende remineralisierende Behandlung sinnvoll, um dem Mineralverlust im Zahnschmelz durch die Behandlung auszugleichen.

Beim Bleaching kann auch blaues LED-Licht zum Einsatz kommen. Dieses liegt im Bereich von 450 bis 460 nm und soll den chemischen Prozess beschleunigen. Das Licht soll die Zerfallsrate des Wasserstoffperoxids erhöhen und so mehr Radikale freisetzen. Auch bestimmte Chromophore sollten auf das Licht reagieren und so schneller zerfallen. Ob dies tatsächlich funktioniert, ist unklar, da Studien eine schnellere Anfangsaufhellung zeigen, andere jedoch keine signifikanten Unterschiede vermerken. In jedem Fall ist ein Bleaching mit Blaulicht eine angenehme Erfahrung.

Welche Nebenwirkungen gibt es?

Nach der Behandlung können die Zähne empfindlich sein. Dies liegt daran, dass Peroxid und Radikale bis in das Dentin der Zähne eindringen und dort Flüssigkeitsbewegungen in den Dentinkanälchen auslösen. Diese Vorgänge reizen den Zahnnerv. Strukturelle Schäden mit langfristiger Wirkung entstehen bei einer fachgerechten Anwendung nicht.

Es gibt jedoch Grenzen des Bleachings. So ist ein häufiges Bleaching nicht zu empfehlen, da dies zu Schäden am Zahnschmelz führen kann. Auch die vorhandene Menge an Chromophoren, die Belastbarkeit des Zahnschmelzes und Dentins sowie die individuelle Stabilität der Zähne können sich auf den Prozess auswirken. Ihre Zahnärztin berät Sie individuell zu allen Möglichkeiten.

Professionelles Bleaching bei Ihrer Zahnärztin in Friedrichsdorf

Das professionelle Bleaching beim Zahnarzt nutzt klassische Oxidationsreaktionen, um mithilfe von Wasserstoffperoxid die Farbmoleküle im Zahn chemisch zu verändern und die Farbe zu zerstören. Die Behandlung bei Ihrer Zahnärztin ist ohne Weiteres möglich und sehr sicher. Dafür kann auch Blaulicht zum Einsatz kommen, um das Bleaching zu unterstützen. Entscheidend sind eine fachgerechte Anwendung und gute Kontrolle. Gerne sind wir in unserer Praxis in Friedrichsdorf für Sie da und bringen Ihre Zähne zum Strahlen.

Zahnersatz: festsitzend oder herausnehmbar – wir beraten Sie zu den Möglichkeiten

Ein gesundes Gebiss ist ein Symbol für Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude. Nicht ohne Grund möchten die meisten Menschen daher, dass ihnen dies möglichst lange erhalten bleibt. Doch ob Karies, Parodontitis, Unfälle oder altersbedingter Zahnverlust: Zähne gehen verloren. Dies beeinträchtigt nicht nur das Aussehen, sondern auch das Kauen, Sprechen und die Mundgesundheit. Daher gibt es in der modernen Zahnmedizin verschiedene Möglichkeiten, um eine Zahnlücke zu schließen. Von festen Versorgungen wie Brücken und Implantaten bis hin zu herausnehmbaren Prothesen bieten sich so viele Möglichkeiten. Doch welche ist die richtige? Wir geben Ihnen einen Überblick und helfen Ihnen dabei, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen zu verstehen.

Warum Zahnersatz sinnvoll und oft notwendig ist

Zahnverlust kann jeden treffen. Es gibt viele Faktoren, die dazu führen können. Neben mangelnder Zahnhygiene und daraus entstehender Karies oder einer Parodontitis können auch genetische Faktoren entscheidend sein. Eine Zahnlücke sollte keinesfalls unbehandelt bleiben. Denn langfristig kann sich so der Kieferknochen zurückbilden, Nachbarzähne „kippen“ in die Lücke und der Biss verändert sich. So kann es auch zu Verspannungen kommen, die sich auf den ganzen Körper auswirken können. Ein Zahnersatz stellt also nicht nur das vollständige Aussehen des Gebisses wieder her, sondern ermöglicht auch sorgenfreies Kauen, eine gute Aussprache und damit mehr Lebensqualität.

Festsitzender Zahnersatz – komfortabel und natürlich

Wenn von festsitzendem Zahnersatz gesprochen wird, sind meistens Kronen, Brücken und Implantate gemeint. Diese sitzen dauerhaft im Mund und fühlen sich an wie natürliche Zähne. Eine Krone wird dabei auf einen beschädigten Zahn aufgesetzt, etwa wenn dieser schwer beschädigt ist. Eine Brücke verbindet die an die Zahnlücke angrenzenden Zähne, um die Lücke zu schließen. Das Implantat dagegen ist eine künstliche Zahnwurzel, auf die der eigentliche Zahnersatz geschraubt wird. In der Regel bestehen Implantate aus Titan oder Keramik und sind von außen nicht als Zahnersatz zu erkennen.

Vorteile festsitzender Lösungen:

  • sehr hoher Tragekomfort
  • hervorragende Ästhetik
  • stabil und langlebig
  • meist uneingeschränkte Kauleistung

Mögliche Nachteile:

  • höherer finanzieller Aufwand
  • bei Implantaten ist ein kleiner chirurgischer Eingriff nötig
  • Brücken erfordern manchmal das Beschleifen gesunder Nachbarzähne

Festsitzender Zahnersatz ist eine gute Lösung, wenn Sie langfristig einen festen Biss wünschen.

Herausnehmbarer Zahnersatz – flexibel, funktional und oft günstiger

Wenn viele Zähne im Kiefer fehlen und dieser bereits durch fehlende Belastung abgebaut wurde, ist eine herausnehmbare Prothese eine gute Option. Dabei unterscheidet man Teilprothesen, die vorhandene Zähne ergänzen, und Vollprothesen, die einen ganzen Zahnbogen ersetzen. Mit Klammern, Gaumenplatten oder mittels Saugeffekt werden diese am Kiefer befestigt und können für die Reinigung einfach entfernt werden. Der herausnehmbare Zahnersatz kann vergleichsweise schnell hergestellt werden und ist relativ kostengünstig. Er fühlt sich jedoch anders an als natürliche Zähne und kann daher gerade am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig sein.

Vorteile herausnehmbarer Prothesen:

  • meist kostengünstiger
  • leicht zu reinigen
  • ideal bei größeren Lücken oder geringem Knochenangebot

Mögliche Einschränkungen:

  • kann beim Essen oder Sprechen verrutschen
  • weniger natürlicher Tragekomfort
  • regelmäßige Anpassung zum Erhalt des Sitzes nötig

Wenn mehrere Zähne fehlen und Sie nach einem günstigen Zahnersatz suchen, ist eine herausnehmbare Prothese eine gute Wahl.

Kombinierte Versorgungsformen – die hybride Lösung

Es gibt auch hybride Lösungen. So verankern etwa Teleskopprothesen, Geschiebeprothesen oder Stegprothesen den herausnehmbaren Zahnersatz auf Implantaten, die im Kiefer eingesetzt sind. So erhalten Sie die volle Stabilität des festen Zahnersatzes mit der Flexibilität einer herausnehmbaren Lösung. Insbesondere wenn viele Zähne fehlen, ist dies eine gute Möglichkeit, um einen festen Biss wiederherzustellen.

Welche Lösung passt zu Ihnen?

Die Wahl des passenden Zahnersatzes ist immer auch eine persönliche Entscheidung. Knochenstruktur, Restzahnbestand und die ästhetischen Ansprüche beeinflussen ebenfalls die Wahl, genauso wie das finanzielle Budget. Wir beraten Sie in unserer Praxis in Friedrichsdorf individuell zu allen Möglichkeiten. Dabei analysieren wir Ihren Kiefer, besprechen verschiedene Optionen und finden so garantiert eine solide Lösung für Ihren Zahnersatz. Wir beraten Sie gerne!

Klein, aber wirkungsvoll: Warum ein Zungenreiniger Ihrer Mundgesundheit gut tut

Wussten Sie, dass die Zunge bei der Mundhygiene ebenso berücksichtigt werden sollte wie die Zähne? Denn um langfristig einen frischen Atem zu gewährleisten und die Gesundheit von Mund und Zähnen zu erhalten, ist die Zunge entscheidend. Oft sammeln sich hier Bakterien, abgestorbene Zellen und Speisereste an. So bildet sich ein Zungenbelag, der nicht nur einen unangenehmen Mundgeruch verursacht, sondern auch Karies und Zahnfleischerkrankungen fördern kann. Diese Ablagerungen bestehen aus Mikroorganismen, die schwefelhaltige Verbindungen produzieren – so entsteht auch der schlechte Geruch. Studien zeigen dabei, dass 50 bis 80 Prozent der Bakterien im Mund auf der Zunge zu finden sind und die Mundflora negativ beeinflussen können.

Dabei gibt es verschiedene Arten von Ablagerungen: Weißer Belag besteht vor allem aus abgestorbenen Zellen, Speiseresten sowie Bakterien und ist oft harmlos. Verfärben sich die Ablagerungen gelb oder braun, deutet dies auf Pilzinfektionen, Tabakkonsum oder Verdauungsprobleme hin. Schwarze Ablagerungen entstehen durch eine Überlagerung der Zungenpapillen mit Bakterien. Generell ist zu empfehlen: Wenn Zungenablagerungen sich verfärben, sollte dies ärztlich abgeklärt werden.

Zungenreiniger: Bakterien schonend entfernen

Dabei kann ein Zungenreiniger schon mit sehr wenig Zeitaufwand eine große Veränderung bewirken. Denn mit seiner Hilfe können die Ablagerungen schonend entfernt werden. Doch welcher Zungenreiniger ist der beste? Grundsätzlich wird in zwei Arten unterschieden: Ein Zungenschaber ist ein flaches oder leicht gebogenes Werkzeug aus Kunststoff oder Metall. Er eignet sich dafür, den Zungenbelag langsam zu entfernen. Der Zungenschaber wird dabei auf der Zunge hin und her bewegt. Metallmodelle lassen sich gut reinigen, Kunststoffmodelle sind hingegen etwas günstiger und flexibler.

Eine Alternative ist die Zungenbürste. Diese ähnelt einer Zahnbürste mit sehr weichen Borsten. Diese reinigen sanft die Zungenoberfläche. Manche Modelle kombinieren auch beide Arten des Zungenreinigers. Welche Art für Sie die beste ist, hängt von vielen Faktoren ab. Wir empfehlen, einfach beides auszuprobieren und sich für die Variante zu entscheiden, mit der Sie am besten klarkommen. Im Notfall können Sie übrigens auch einen Teelöffel nutzen. Achten Sie dabei aber auf scharfe Kanten! Auch eine Zahnbürste kann genutzt werden, im hinteren Bereich führt diese allerdings meistens zu einem Würgereiz.

Gehen Sie bei der Reinigung der Zunge in jedem Fall sorgsam vor. Beginnen Sie am hinteren Zungenbereich und arbeiten Sie sich langsam bis zur Zungenspitze vor, um den Belag zu entfernen. Besonders die Reinigung im hinteren Drittel ist sehr wichtig, da dort die meisten Bakterien sitzen. Idealerweise führen Sie die Zungenreinigung jeden Tag einmal durch, etwa nach dem abendlichen Zähneputzen. So fördern Sie eine frische Mundflora und einen guten Atem. Eine gute Ergänzung zur Zungenreinigung sind antibakterielle Gele, Kräutertinkturen, Ölziehen oder Mundspülungen. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass diese nicht zu häufig angewendet werden, alle paar Tage ist ausreichend.

Mehr Geschmack und weniger Gerüche

Eine saubere Zunge ist mehr als nur ein Gesundheitsfaktor: Sie reduziert Mundgeruch und hilft sogar dabei, besser schmecken zu können! Durch das Entfernen der Beläge werden die Geschmacksknospen stärker freigelegt – das Geschmacksempfinden verbessert sich. Negative Auswirkungen einer regelmäßigen Zungenreinigung sind nicht bekannt, sofern Sie darauf achten, nicht zu fest aufzudrücken. Wir empfehlen, die Zunge täglich mit einem Zungenreiniger zu säubern. Das ist zwar nicht medizinisch zwingend notwendig, fördert jedoch eine gute Routine und schadet nicht.

Wenn Sie Ihre Mundgesundheit zusätzlich zur Zahnreinigung unterstützen möchten, ist eine Zungenreinigung sehr sinnvoll. Gemeinsam mit gesunden Zähnen und einem kräftigen Zahnfleisch stärken Sie Ihren gesamten Mundraum. Gerne zeigen wir Ihnen in unserer Praxis in Friedrichsdorf, wie Sie Ihre Mundgesundheit langfristig fördern und Ihre Zähne sowie Ihr Zahnfleisch gesunderhalten können. Ihre Zahnärztin ist gerne für Sie da!

Das schönste Lächeln beginnt mit gesunden Zähnen: So bringen wir Ihr Strahlen zum Vorschein

Viele Menschen wünschen sich ein weißes, strahlendes Lächeln. Es ist nicht nur schön beim Blick in den Spiegel, sondern wirkt auch anziehend und sympathisch. Doch damit Ihre Zähne wirklich schön sein können, sollten sie gesund sein. In unserer Praxis in Friedrichsdorf steht nicht nur Ihre Zahngesundheit im Mittelpunkt, sondern auch die Ästhetik. Denn wir möchten, dass Sie sich wohlfühlen und Ihr Lächeln nicht verstecken müssen. Wir sagen Ihnen, auf was Sie achten sollten!

Gesunde Zähne: Mehr als nur Ästhetik

Die Grundlage für strahlend weiße Zähne ist eine gute Zahngesundheit. Dabei geht es nicht nur um ein stabiles Fundament, sondern eine langfristig hohe Lebensqualität. In den Zähnen spiegelt sich die Gesundheit des ganzen Körpers wider, gibt es dort Probleme, kann die Gesamtheit belastet werden. Wir behandeln Sie daher immer ganzheitlich und achten auf Funktion und Ästhetik. So bleiben Sie gesund und fühlen sich schön.

Dabei achten wir auf die individuellen Voraussetzungen, Bedürfnisse und Wünsche jedes einzelnen Patienten. Wir achten auf eine persönliche Beratung und nehmen uns Zeit für Sie. Für ein dauerhaft gesundes Lächeln empfehlen wir eine regelmäßige Prophylaxe. Dabei achten wir auf Probleme, entfernen hartnäckige Beläge und sorgen so für ein frisches Mundgefühl. Dies sorgt für eine langanhaltend gute Zahngesundheit. Viele unserer Patienten empfinden die Behandlung außerdem als kleine Wellness-Auszeit, die spürbar Leichtigkeit ins Lächeln bringt.

Bleaching und Zahnkorrektur für schönere Zähne

Schöne, weiße Zähne lassen sich aber nicht nur mit einer guten Mundgesundheit erreichen. Viele Menschen wünschen sich etwa hellere Zähne, möchten Zahnfehlstellungen korrigieren oder einfach ein harmonischeres Lächeln haben. Bei WHITEART, Ihrer Zahnarztpraxis in Friedrichsdorf, kümmern wir uns mit unseren Verfahren der ästhetischen Zahnmedizin darum. Mit einem sanften Bleaching hellen wir die Zähne auf, Ihr Zahnstand wird mit durchsichtigen Zahnschienen korrigiert oder Ihre beschädigten Zähne mit Veneers wiederhergestellt. So können wir ein perfektes Gesamtbild für Sie schaffen. Dabei achten wir auch darauf, dass Ihr Lächeln zu Ihnen passt und nicht zu künstlich wirkt. So bleiben Sie authentisch und können harmonisch lächeln!

Wir sind aber auch nach der Behandlung für Sie da. Denn Ihr Alltag hat großen Einfluss auf Ihre Zahngesundheit. Daher geben wir Ihnen hilfreiche Tipps, wie Sie Ihre Zähne schützen können und wie eine zahnfreundliche Ernährung aussehen kann. So tragen etwa manche Lebensmittel wie Kaffee, Tee oder auch Genussmittel wie Nikotin deutlich zur Verfärbung bei. Auch Stress und ungesunde Schlafgewohnheiten wirken sich negativ aus. Oft können schon kleine Veränderungen in Ihren Routinen große Unterschiede für Ihre Zahngesundheit bewirken.

Ihr Weg zum schönen Lächeln mit Whiteart

Ein schönes Lächeln ist kein Zufall. Es ist eine Kombination aus gewissenhafter Zahnpflege und gesunder Lebensweise, regelmäßiger Vorsorge und modernen Behandlungsmöglichkeiten. Gerne sind wir in unserer Praxis in Friedrichsdorf für Sie da und helfen dabei, Ihr Lächeln zu verbessern. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Wenn Stress auf die Zähne schlägt: Ursachen, Warnsignale und Hilfe

Im Alltag geht es auf und ab. Ein ständiger Begleiter dabei ist der Stress. Dafür gibt es verschiedenste Gründe, etwa beruflichen Druck, private Herausforderungen oder Schlafmangel. Stress ist nicht immer schlecht, doch wenn er zu häufig vorkommt, beginnt der Körper mit einer Abwehrreaktion. Vor allem die Muskeln verspannen sich – insbesondere im Kiefer. Wenn Sie die Warnsignale nicht rechtzeitig erkennen, drohen daher Zahnschäden und schmerzhafte Verspannungen. Ihre Zahnärztin in Friedrichsdorf gibt hilfreiche Tipps und Hinweise, was Sie beachten sollten.

Wie Stress die Zähne belastet

Chronischer Stress kann viele Folgen haben. Im Mund tritt er oft als Zähneknirschen in Erscheinung. Dieses Zähneknirschen wird auch Bruxismus genannt und sorgt dafür, dass insbesondere im Schlaf die Zähne aufeinandergepresst werden. Dies führt zu einer Abnutzung des Zahnschmelzes, Rissen oder gar Zahnschäden. Auch im Zahnfleisch spiegelt sich der Stress wider. Entzündungen, Rötungen und Blutungen können durch die erhöhte Anspannung entstehen. Die Verspannungen können vom Kiefer außerdem in das Gesicht, den Hinterkopf, den Nacken und den Rücken ausstrahlen. Kopfschmerzen, Schwindel oder Schmerzen beim Kauen können auch eine Folge sein.

Welche Warnsignale gibt es genau?

Hören Sie auf Ihren Körper. Wenn Sie folgende Symptome beobachten, sollten Sie einen Zahnarzt aufsuchen:

  • Empfindliche oder schmerzende Zähne: Insbesondere beim Kauen oder beim Genuss von kalten oder warmen Speisen.
  • Abnutzung oder Risse: Ungewöhnlich raue Zahnoberflächen oder kleine Risse im Zahnschmelz.
  • Probleme mit dem Zahnfleisch: Häufige Rötungen, Blutungen oder Zahnfleischrückgang.
  • Kieferbeschwerden: Druckgefühle, Verspannungen oder Schmerzen beim Öffnen des Mundes.
  • Verspannungen: Nicht nur im Kiefer, sondern auch in den Schultern und im oberen Rücken.
  • Kopfschmerzen: Häufig morgens nach dem Aufstehen, oft durch nächtliches Zähneknirschen verursacht.

Welche Ursachen gibt es noch?

In vielen Fällen ist Stress nicht die einzige Ursache, aber ein wesentlicher Verstärker für die Beschwerden. So kann eine Kettenreaktion beginnen – etwa durch härteres Kauen, Nägelkauen oder stärkeres Zusammenpressen der Zähne. Häufig verschlechtert sich auch die Zahnpflege, der Schlafmangel nimmt zu und eine ungesunde Ernährungsweise wird begünstigt. All dies belastet die Zähne zusätzlich und hilft nicht bei der Minderung der Beschwerden.

Auch psychologische Faktoren wie Angst, Überforderung oder eine dauerhafte Anspannung wirken sich direkt auf den Kiefer aus. Wenn diese Ursachen unerkannt bleiben, können Sie sich verstärken und zu starken Beschwerden führen.

Wie können Sie gegen den Stress vorbeugen?

Es gibt einige Möglichkeiten, um die Auswirkungen von Stress zu reduzieren:

  • Regelmäßige Zahnpflege: Auch bei Kieferschmerzen sind zweimal tägliches Zähneputzen, die Anwendung von Zahnseide und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen wichtig. Eine gute Zahnhygiene stärkt den Zahnschmelz und beugt so Beschädigungen vor.
  • Stressbewältigung: Yoga, Meditation, Atemübungen oder einfach kurze Pausen im Alltag geben Zeit zur Entspannung und können die Anspannung im Kiefer reduzieren. Auch andere Möglichkeiten für Entspannung, etwa Saunabesuche oder Massagen, können hilfreich sein.
  • Schlafroutine: Ausreichender und erholsamer Schlaf mindert nächtliches Zähneknirschen. Ärzte empfehlen dabei 7 bis 9 Stunden. Zu kurzer oder auch zu langer Schlaf kann gesundheitliche Folgen haben. Wenn Sie nicht schlafen können, empfiehlt es sich, die Bildschirmzeit vor dem Einschlafen zu reduzieren sowie einen gesunden Schlafrhythmus mit festgelegten Zeiten einzuhalten.
  • Zahnärztliche Vorsorge: Ihre Zahnärztin führt für Sie gerne regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch. Dabei werden Schäden frühzeitig erkannt. Bei drohenden Beschädigungen der Zähne können auch Aufbissschienen für die Nacht sinnvoll sein.

Was hilft bei akuten Problemen?

Bei akuten Schmerzen können einfache Maßnahmen helfen:

  • Wärme- oder Kältepackungen
  • einfache Lockerungsübungen für Kiefer und Nacken
  • schmerzfreie, weiche Ernährung zur Schonung des Kiefers

Hilfe durch Ihre Zahnärztin in Friedrichsdorf

Stress kann im Kiefer viele Folgen haben. Als unsichtbarer und mächtiger Faktor für die Zahngesundheit wird er allerdings oft unterschätzt. Von empfindlichen Zähnen über Zahnfleischprobleme bis hin zu Kieferverspannungen – wenn Sie früh reagieren, können größere Schäden vermieden werden. Mit einer guten Prävention in Form von regelmäßiger Zahnpflege und gezielten Entspannungstechniken lässt sich stressbedingten Problemen vorbeugen. Ihre Zahnärztin in Friedrichsdorf unterstützt Sie gerne dabei – von der Vorsorge bis zu individuellen Maßnahmen gegen stressbedingte Zahnbeschwerden. Vereinbaren Sie doch gerne einen Termin – wir freuen uns auf Ihren Besuch!