Veneers: Ästhetische Frontzahnkorrektur ohne große Präparation

Ein Foto, auf dem Sie lieber die Lippen geschlossen halten. Ein Zahn, der seit Jahren dunkler wirkt als die anderen. Eine kleine Lücke, die beim Lachen sofort auffällt. Solche Kleinigkeiten stören viele Menschen oft mehr, als sie zugeben möchten. Denn gerade, schöne Zähne sind ein Idealbild, das sich viele wünschen.

Veneers schaffen hier eine Lösung, die auffällt – aber nur durch das Ergebnis, nicht durch den Aufwand. Diese dünnen Verblendschalen aus hochwertiger Keramik werden direkt vorne auf die Zähne aufgeklebt und verdecken so hartnäckige Verfärbungen, abgebrochene Zahnecken oder große Zahnzwischenräume. Das Ergebnis ist ein harmonisches, schönes Lächeln, ganz ohne teure Implantate.

Die Basis für Veneers ist die sogenannte Adhäsivtechnik: ein spezieller Klebstoff verbindet die Keramikschale fest mit dem Zahn. Das Ergebnis wirkt wie ein neuer, makelloser Zahnschmelz – nur eben genau in der Form und Farbe, die zu Ihrem Lächeln passt.

Warum Veneers so schonend sind

Der große Unterschied zur Zahnkrone: Für ein Veneer tragen wir deutlich weniger von Ihrer eigenen Zahnsubstanz ab. In vielen Fällen muss sogar gar kein Zahnschmelz angefasst werden. Wir bearbeiten außerdem nur die Vorderseite, und der Rest des Zahns bleibt intakt.

Ganz ohne jede Vorbereitung geht es allerdings nicht immer. Ob eine sogenannte Non-Prep-Versorgung möglich ist, bei welcher der Zahn kaum berührt wird, hängt von Ihrer individuellen Ausgangssituation ab: Zahnform, Zahnstellung und wie viel Korrektur Sie sich wünschen. Wir sprechen vorab mit Ihnen über Ihre Wünsche und entwickeln daraus ein individuelles Konzept. Dann geben wir Ihnen eine Einschätzung dazu, was in Ihrem Fall realistisch ist.

Wann Veneers die richtige Lösung sind

Veneers eignen sich besonders gut für:

  • Verfärbungen, die sich mit Bleaching nicht mehr ausreichend aufhellen lassen
  • kleine Lücken zwischen den Frontzähnen
  • leicht unregelmäßige Zahnform oder -stellung
  • abgesplitterte oder abgebrochene Zahnecken

Nicht jeder Fall ist für Veneers geeignet. Bei aktiver Karies, unbehandelten Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) oder starkem nächtlichem Zähneknirschen prüfen wir zunächst, ob eine andere Versorgung sinnvoller ist. Ihre Zahn- und Zahnfleischgesundheit steht immer an erster Stelle – erst danach geht es um die Ästhetik.

Wie die Behandlung abläuft

Am Anfang steht ein ausführliches Beratungsgespräch. Wir bestimmen gemeinsam die passende Zahnfarbe und besprechen, welches Ergebnis Sie sich vorstellen. Danach bereiten wir die Zähne vor – bei den meisten Patienten minimal, in geeigneten Fällen fast gar nicht. Ein Abdruck oder digitaler Scan geht anschließend in unser Dentallabor, wo Ihre Veneers individuell gefertigt werden. Sobald sie fertig sind, kleben wir sie fest auf und kontrollieren Biss und Passform. Zwischen Beratung und fertigem Ergebnis liegen meist nur wenige Wochen.

Wie lange Veneers halten

Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde stuft labiale, also auf der Zahnvorderseite angebrachte Veneers als klinisch bewährtes Verfahren ein. In der Praxis bedeutet das: Bei guter Pflege halten Keramik-Veneers häufig zehn bis fünfzehn Jahre, teilweise auch deutlich länger. Wichtig ist also, dass Sie jeden Tag Ihre Zahnpflege gewissenhaft umsetzen. Auch regelmäßige Kontrollen und professionelle Zahnreinigungen in unserer Praxis helfen dabei, dass Ihnen die Veneers lange erhalten bleiben.

Was Sie zu Ablauf und Kosten wissen sollten

Da es sich bei einer rein ästhetisch motivierten Veneer-Versorgung um eine Leistung auf Ihren ausdrücklichen Wunsch handelt, treffen wir vorab eine schriftliche Vereinbarung mit Ihnen. So wissen Sie von Anfang an, was auf Sie zukommt – ohne Überraschungen. Die genauen Kosten der Veneers hängen von der Anzahl, Größe und individuellen Aspekten ab.

Ihr Lächeln, neu gedacht

Ob ein einzelner verfärbter Zahn oder ein rundum harmonisches Lächeln – Veneers geben Ihnen die Möglichkeit, kleine Unsicherheiten verschwinden zu lassen, ohne dabei viel von Ihrer eigenen Zahnsubstanz zu opfern. In unserer Praxis WHITEART in Friedrichsdorf beraten wir Sie gerne unverbindlich und schauen gemeinsam, ob Veneers die richtige Lösung für Sie sind, oder ob eine andere Möglichkeit wie ein schonendes Bleaching bessere Ergebnisse verspricht. Wir freuen uns darauf, Sie in unserer Praxis in Friedrichsdorf begrüßen zu dürfen.

Aligner-Zahnkorrektur: die unsichtbare Schienentherapie

Ob aus ästhetischen oder funktionalen Gründen: Schiefe Zähne stören viele Menschen erst im Erwachsenenalter wirklich. Dann stehen die meisten jedoch schon mitten im Leben und eine feste Zahnspange mit Brackets zu tragen kommt für viele nicht infrage. Gesucht wird eine unsichtbare Alternative, die die Zähne an die richtige Position bewegt. Gesucht werden Aligner. Diese durchsichtigen Schienen aus Kunststoff sind kaum sichtbar und komplett metallfrei. Alle Vorteile auf einen Blick.

Was sind Aligner – und was unterscheidet sie von der klassischen Zahnspange?

Aligner sind dünne, transparente Schienen aus biokompatiblem Kunststoff. Diese werden einfach über die Zähne gezogen und bewegen die Zähne langsam. Dies benötigt Zeit, daher werden die Schienen alle ein bis zwei Wochen gewechselt, jedes Mal mit minimalen Anpassungen. So wandern die Zähne Schritt für Schritt in die geplante Position.

Der große Unterschied zur festen Zahnspange ist, dass die Aligner nicht festsitzen. Sie können also zum Essen oder Zähneputzen herausgenommen werden. So kann nichts in ihnen hängenbleiben. Durch ihre Transparenz sind die Schienen quasi unsichtbar und fallen dem Gegenüber im Gespräch gar nicht auf, zudem behindern sie nicht beim Sprechen.

Für wen eignet sich eine Aligner-Zahnkorrektur?

Die Zahnkorrektur mit Alignern ist insbesondere für leichte und mittlere Zahnfehlstellungen gut geeignet. Bei größeren Kieferproblemen oder komplexen Fehlstellungen stoßen Aligner jedoch an ihre Grenzen. Daher ist anfangs eine präzise Diagnostik wichtig, um einschätzen zu können, ob die Aligner eine passende Lösung sind. Dabei werden die Zahnfehlstellung, der Biss und die Kiefergelenke genau angeschaut. Wichtig ist immer eine individuelle Planung durch den behandelnden Zahnarzt, um optimale Ergebnisse zu erreichen.

So läuft die Behandlung Schritt für Schritt ab

  1. Diagnostik und Planung: Digitaler Scan oder Abdruck, Röntgenbild, Behandlungsplan mit 3D-Simulation.
  2. Herstellung der Schienenserie: Die Anzahl der Schienen hängt davon ab, in welchem Ausmaß die Zähne bewegt werden sollen und ob es sich um einen leichten oder mittelschweren Behandlungsfall handelt.
  3. Tragen und Wechseln: Die Schienen tragen Sie täglich mindestens 20 bis 22 Stunden, jede Schiene bleibt ein bis zwei Wochen im Einsatz.
  4. Kontrolltermine: In regelmäßigen Abständen prüfen wir den Behandlungsfortschritt und passen bei Bedarf den Plan an.

Diese Vorteile schätzen unsere Patienten im Alltag

  • Unauffällig im Beruf: Im Meeting oder beim Vorstellungsgespräch fällt die Schiene kaum auf.
  • Flexibel beim Essen: Sie nehmen die Aligner einfach heraus – keine Einschränkungen beim Essen.
  • Einfache Zahnpflege: Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide sind wie gewohnt möglich, da keine Drahtbögen stören.

Worauf Sie bei der Wahl der Behandlung achten sollten

Nicht jede Aligner-Therapie ist gleich. Wichtig ist immer, dass die Behandlung von einer qualifizierten Praxis vorgenommen wird, die bei notwendigen Anpassungen flexibel reagieren kann. Dieser direkte Kontakt zwischen Patient und Zahnarzt ist entscheidend für den Erfolg der Aligner-Therapie.

In unserer Praxis WHITEART in Friedrichsdorf stehen wir Ihnen von der ersten Diagnostik bis zum letzten Schienenwechsel persönlich zur Seite. So behalten wir Ihren Behandlungsfortschritt jederzeit im Blick und begleiten Sie auf Ihrem Weg zu geraden, schönen Zähnen.

Sie überlegen, ob eine Aligner-Zahnkorrektur zu Ihnen passt? Vereinbaren Sie einen Beratungstermin bei WHITEART in Friedrichsdorf. Gemeinsam finden wir heraus, ob diese Behandlung die richtige Wahl für Sie ist.

Zahnpasta kaufen: Worauf kommt es wirklich an?

Zweimal täglich sollten die Zähne geputzt werden. Doch damit sie wirklich sauber werden, kommt es nicht nur auf die richtige Zahnbürste an, sondern auch auf die passende Zahnpasta. Doch die große Auswahl in den Drogerien stellt viele unserer Patienten häufig vor die Frage: Welche Zahnpasta ist überhaupt die richtige? Dabei sind zwei Werte entscheidend, die auf vielen Verpackungen eher versteckt zu finden sind. Unsere Tipps, um die passende Zahnpasta zu finden.

Fluorid – der wichtigste Inhaltsstoff

Der Fluoridanteil der Zahnpasta ist entscheidend, denn das Fluorid stärkt den Zahnschmelz und damit den natürlichen Schutz der Zähne vor Bakterien und Säuren. Für Erwachsene empfehlen Zahnärztinnen und Zahnärzte eine Konzentration von 1.000 bis 1.500 ppm (parts per million) – diesen Wert finden Sie meist klein in der Inhaltsstoffliste auf der Verpackung. Wenn die Zahnpasta zweimal täglich genutzt wird, kann das Kariesrisiko um bis zu 40 Prozent reduziert werden. Eine fluoridfreie Zahnpasta verzichtet auf diesen Schutz.

Der RDA-Wert – kaum bekannt, aber wichtig

Der sogenannte RDA-Wert ist ein weiterer wichtiger Faktor beim Kauf von Zahnpasta. Die Abkürzung steht für relativen Dentinabrasionswert und beschreibt, wie stark die Zahnpasta den Zahnschmelz abschleift. Dabei gilt: Je höher der Wert, desto größer die Schmirgelwirkung. Haben Sie empfindliche Zähne oder freiliegende Zahnhälse, oder putzen Sie mit einer elektrischen Zahnbürste, sollten Sie auf einen Wert unter 50 achten. Das Problem ist jedoch, dass bei den meisten Produkten der Wert gar nicht angegeben und nur auf der Herstellerwebsite zu finden ist.

Whitening-Zahnpasten – was sie können und was nicht

Whitening-Zahnpasten setzen meist auf stärkere Schleifkörper, um Verfärbungen von der Zahnoberfläche zu entfernen. Das funktioniert – aber nur bei oberflächlichen Belägen, etwa von Kaffee, Tee oder Rotwein. Verfärbungen, die tiefer im Zahn sitzen, erreicht keine Zahnpasta. Der höhere RDA-Wert dieser Produkte kann jedoch bei einer täglichen Anwendung über Jahre zusätzlich am Zahnschmelz zehren. Ein sichtbarer Effekt zeigt sich außerdem erst nach mehreren Wochen regelmäßiger Anwendung – und verschwindet ähnlich langsam wieder, sobald Sie aufhören. Durch den hohen RDA-Wert ist Whitening-Zahnpasta für Personen mit empfindlichen Zahnhälsen nicht geeignet. Eine Alternative für hellere Zähne kann außerdem ein schonendes Bleaching sein, das wir etwa in unserer Praxis anbieten.

Hydroxylapatit – sinnvolle Ergänzung, kein Ersatz

In den vergangenen Jahren bewerben immer mehr Hersteller Zahnpasta mit Hydroxylapatit. Diese soll eine fluoridfreie Alternative sein. Bisher gibt es jedoch wenige Studien, die dies wirklich belegen. Zahnmedizinisch gilt der Stoff deshalb aktuell eher als sinnvolle Ergänzung, etwa zur Remineralisierung – aber nicht als gleichwertiger Ersatz für Fluorid. Wenn Sie auf Fluorid verzichten möchten, sollten Sie sich von Ihrer Zahnärztin beraten lassen.

Zahnpasta für Kinder – andere Regeln als für Erwachsene

Bei Kindern gilt eine andere Dosierung als bei Erwachsenen, abgestimmt auf Alter und Zahnentwicklung. Als Orientierung:

  • Ab dem ersten Milchzahn bis zum 2. Geburtstag: Zweimal täglich putzen, reiskorngroße Menge Kinderzahnpasta mit 1.000 ppm Fluorid.
  • Ab dem 2. Geburtstag bis zum Durchbruch der ersten bleibenden Zähne, etwa 6 Jahre: Zweimal täglich, jetzt erbsengroße Menge, weiterhin 1.000 ppm.
  • Ab etwa 6 Jahren: Umstieg auf Junior- oder Erwachsenenzahnpasta mit 1.450 ppm.

Eine Alternative zu fluoridhaltiger Zahnpasta sind Fluoridtabletten. Wichtig zu wissen ist, dass zu viel Fluorid gerade für Kinder nicht gut ist. Dadurch, dass Kinder außerdem viel der Zahnpasta schlucken, kann viel mehr Fluorid aufgenommen werden als gewünscht. Es kann dabei für Eltern gut sein, die Kinder beim Zähneputzen zu begleiten und sicherzustellen, dass die Zahnpasta auch ausgespuckt oder ausgespült wird.

Die richtige Wahl für Ihre Situation

Wenn Sie gesunde Zähne haben, ist eine fluoridhaltige Zahnpasta mit 1.000 bis 1.500 ppm und einem RDA-Wert zwischen 40 und 80 zu empfehlen. Bei empfindlicheren Zähnen oder freiliegenden Zahnhälsen lohnt sich eine Paste ohne Natriumlaurylsulfat (SLS) und mit einem RDA-Wert unter 50. Auch die Zahnbürste kann die Wahl der Zahnpasta beeinflussen, so sollte bei einer elektrischen Zahnbürste eine Zahnpasta mit einem niedrigeren RDA-Wert gewählt werden. Andere Beschwerden wie Mundtrockenheit wirken sich ebenfalls aus. Wir sprechen gerne mit Ihnen darüber und empfehlen Ihnen eine passende Zahnpasta, um Ihre Zahngesundheit zu fördern. Ihre Zahnärztin in Friedrichsdorf berät Sie gerne.

Karies früh erkennen: Diese Warnsignale sollten Sie nicht ignorieren

Karies macht sich erst einmal nicht bemerkbar. Kein Schmerz, kein Wackeln, kein sichtbares Loch – und trotzdem zerstört sie den Zahn von innen. Genau das ist das Problem. Wer wartet, bis es wehtut, wartet oft zu lange. Daher ist es wichtig, die genauen Anzeichen für Karies zu erkennen und frühzeitig einen Zahnarzt aufzusuchen.

Wie kommt es überhaupt zu Karies?

Viele Menschen denken, dass Karies mit einem Loch beginnt. Das stimmt aber nicht. Die wahre Ursache von Karies sind Bakterien. Diese kommen im Mund natürlich vor. Dort bauen sie etwa aus Essensresten und Zahnbelag Zucker ab. So entsteht eine schädliche Säure, die den Zahnschmelz angreift. Das alles findet auch jeden Tag in gesunden Mündern statt, schädlich wird es erst, wenn tiefergehende Schichten des Zahnschmelzes geschädigt werden.

Zu Beginn kann man noch gegensteuern. So kann der Körper den Zahnschmelz mit Fluoriden und Speichel remineralisieren. Wenn die Karies aber erstmal bis ins Dentin – also die weiche Zahnschicht unter dem Schmelz – durchgedrungen ist, ist eine ärztliche Behandlung notwendig. Ohne diese kann sich der Nerv selbst entzünden. Anstatt einer Füllung kann also eventuell eine viel umfangreichere Wurzelkanalbehandlung notwendig werden. Daher lautet bei Karies immer die Devise: Früherkennung ist entscheidend, um eine schwerere Erkrankung zu verhindern.

Die frühen Warnsignale – was Sie selbst bemerken können

Es gibt Anzeichen, die Sie selbst wahrnehmen können – wenn Sie wissen, worauf Sie achten müssen.

Weiß-kreidige Flecken auf dem Zahn sind oft das erste sichtbare Zeichen. Das bedeutet, dass der Zahnschmelz Mineralien verliert. Auch Verfärbungen in Braun oder Schwarz können Anzeichen für Karies sein – müssen es aber nicht. Hier sollte sich ein Zahnarzt die Verfärbungen anschauen, da es sich dabei auch um Ablagerungen oder Verfärbungen durch Kaffee und Tee handeln kann.

Empfindlichkeit bezüglich Kälte oder Süßem ist ein weiteres Signal. Wer beim Trinken von kaltem Wasser kurz zuckt oder beim Essen von Schokolade ein Ziehen spürt, sollte das nicht ignorieren. Diese Symptome sind Anzeichen dafür, dass der Zahnschmelz dünner wird oder feine Risse entstehen.

Sichtbare Grübchen oder Einbuchtungen – besonders auf den Kauflächen der Backenzähne – können auf ein Loch hindeuten. Mit einem Spiegel und guter Beleuchtung lässt sich das manchmal erkennen.

Sie sehen: Die Symptome sind leider nicht immer eindeutig. Und das ist das eigentliche Problem.

Karies, die man nicht sieht – warum der Zahnarzt unersetzlich bleibt

Ein großer Teil der Karies entsteht genau dort, wo er schwer zu sehen ist: zwischen den Zähnen. Dies liegt daran, dass sich dort besonders gerne Ablagerungen bilden, die dann zu Karies führen. Selbst durch geschultes Personal lässt sich diese Karies mit dem Auge schwer erkennen. Dagegen hilft ein Röntgenbild.

Dies ist auch einer der Gründe, weshalb regelmäßige Untersuchungen beim Zahnarzt so wichtig sind: Sie sind kein Pflichtprogramm, sondern eine Vorsorge für gesunde Zähne. Wenn Patienten zweimal im Jahr zum Zahnarzt gehen, wird die Karies im Regelfall so früh erkannt, dass schwerwiegende Folgen ausgeschlossen werden können.

Dabei ist es wichtig, dass die Kontrollen auch dann durchgeführt werden, wenn es keine Beschwerden gibt. Denn das alte Sprichwort „Keine Beschwerden, kein Problem“ gilt bei Karies nicht. Karies verursacht erst sehr spät Schmerzen, dann ist die Behandlung jedoch viel aufwendiger.

Was tun, wenn Sie etwas bemerken?

Nicht abwarten. Das ist die kurze Antwort. Wenn Sie eine Verfärbung der Zähne bemerken oder das Gefühl haben, dass etwas nicht stimmt, sollten Sie einen Termin beim Zahnarzt vereinbaren. Desto früher ein Befund behandelt wird, desto kleiner wird die Füllung, desto kürzer die Behandlung und desto besser das Ergebnis. Wird Karies zu spät behandelt, kann sogar Zahnverlust die Folge sein. Dies gilt es zu vermeiden.

In der Zahnarztpraxis WHITEART in Friedrichsdorf nehmen wir uns für die Diagnose Zeit. Wir schauen nicht nur nach offensichtlichen Löchern, sondern prüfen auch die Zwischenräume – und erklären Ihnen, was wir sehen. Vereinbaren Sie doch gerne einen Termin bei uns!

Mundtrockenheit – Ursachen & Lösungen

Für viele Menschen gehört Mundtrockenheit zum Alltag. Der Mund fühlt sich ausgedörrt an, die Zunge klebt am Gaumen, Schlucken kostet Mühe. Insbesondere wenn diese Mundtrockenheit dauerhaft auftritt, ist sie jedoch viel mehr als nur störend – sie kann zu einer Gefahr für die Mundgesundheit werden.

Denn der Speichel ist sehr wichtig, um den Mund feucht zu halten. Dabei neutralisiert er Säuren, spült Bakterien und Essensreste davon, unterstützt die Verdauung und schützt den Zahnschmelz. Ein gesunder Mensch produziert täglich zwischen 0,5 und 1,5 Liter davon – ohne es zu merken.

Wenn dieser Schutz fehlt, steigt das Kariesrisiko, die Mundschleimhaut entzündet sich häufiger und Mundgeruch kann schneller entstehen. Denn ohne den schützenden Speichel können sich Bakterien ungehindert verbreiten und schwefelhaltige Verbindungen produzieren, die den Geruch verursachen. Speichel ist also viel mehr als nur Komfort, er ist essenziell für eine gute Mundgesundheit!

Mundtrockenheit: Was sind die häufigsten Ursachen?

In vielen Fällen liegt die Ursache von Mundtrockenheit gleich in mehreren Faktoren. Das bedeutet, dass die Diagnose oft schwieriger ist und die Behandlung verschiedene Faktoren abdecken muss.

  • Medikamente sind der häufigste Auslöser. Bei schätzungsweise 500 verschiedenen Wirkstoffen gilt Mundtrockenheit als bekannte Nebenwirkung, darunter Antidepressiva, Blutdruckmittel, Antihistaminika, Beruhigungsmittel und Opioide. Unter den über 65-Jährigen nehmen in Deutschland mehr als 40 Prozent täglich fünf oder mehr verschreibungspflichtige Medikamente ein. Insbesondere bei Menschen, die verschiedene Präparate einnehmen, steigt das Risiko für Mundtrockenheit.
  • Zu wenig trinken ist ein weiterer häufiger Auslöser, ebenso wie Flüssigkeitsverlust durch Fieber, Durchfall oder starkes Schwitzen. Das Gute dabei ist: Wenn die betroffene Person auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achtet, kann sie effektiv selbst etwas gegen die Mundtrockenheit tun.
  • Mundatmung, etwa durch Schnarchen oder eine verstopfte Nase, trocknet die Schleimhäute besonders nachts aus.
  • Erkrankungen wie Diabetes, das Sjögren-Syndrom oder HIV können die Speichelproduktion direkt beeinträchtigen. Auch Strahlentherapie im Kopf-Hals-Bereich schädigt die Speicheldrüsen oft dauerhaft.
  • Rauchen und chronischer Stress bremsen den Speichelfluss messbar. Bei starker Mundtrockenheit sollte daher auf Tabak verzichtet werden. Gegen chronischen Stress können regelmäßige Entspannungsübungen helfen.

Was hilft sofort – Tipps für den Alltag

Bei leichter oder vorübergehender Mundtrockenheit reichen oft einfache Maßnahmen:

  • Viel trinken: Stilles Wasser und ungesüßte Kräutertees, gleichmäßig über den Tag verteilt – nicht in großen Schlucken auf einmal.
  • Zuckerfreie Kaugummis oder Lutschtabletten mit Xylit: Sie regen den Speichelfluss mechanisch an und wirken gleichzeitig kariesvorbeugend.
  • Durch die Nase atmen: Wer nachts durch den Mund atmet, sollte die Ursache klären – zum Beispiel vergrößerte Nasenschleimhäute oder Schnarchen.
  • Luftbefeuchter im Schlafzimmer: Besonders im Winter, wenn Heizungsluft die Schleimhäute austrocknet, kann das deutlich helfen.
  • Reizende Lebensmittel meiden: Alkohol, Kaffee, stark Gesalzenes und scharfe Gewürze verschlimmern die Trockenheit.

Ein Hinweis zu Hausmitteln: Häufig wird Zitrone zur Anregung des Speichelflusses empfohlen. Dabei gilt es zu beachten, dass die Säure den Zahnschmelz angreifen kann. Besser sind säurefreie Alternativen wie etwa Xylit oder zuckerfreie Kaugummis.

Was hilft dauerhaft – wenn Alltagstipps nicht reichen

Gegen Mundtrockenheit gibt es verschiedene Lösungen. Speichelersatzmittel in Form von Sprays, Gels oder Mundspülungen befeuchten die Schleimhäute direkt. Präparate mit Hyaluronsäure binden Feuchtigkeit und halten die Schleimhäute länger gleitfähig. Mundgels eignen sich besonders für die Nacht – einmal vor dem Schlafengehen aufgetragen, wirken sie stundenlang.

Wichtig ist außerdem, dass die Zahnpflege sehr gründlich mit fluoridhaltiger Zahnpasta durchgeführt wird, da die schützende Funktion des Speichels fehlt. Der Zahnarzt kann außerdem bei Bedarf spezielle Hochdosis-Fluoridpräparate empfehlen.

Wenn die Mundtrockenheit durch Medikamente ausgelöst wird, sollten Sie das offen mit dem behandelnden Arzt besprechen. Vielleicht gibt es Alternativen oder eine Dosisanpassung ist möglich. In schweren Fällen kann der Arzt Pilocarpin verschreiben – ein Wirkstoff, der die Speicheldrüsen direkt anregt.

Wann zum Zahnarzt?

Hält die Mundtrockenheit länger als zwei Wochen an und bessert sich trotz einfacher Maßnahmen nicht, sollte sie zahnärztlich abgeklärt werden. Das gilt besonders, wenn gleichzeitig Schluckbeschwerden, ein Brennen im Mund, Zahnschmerzen oder neue Kariesstellen auftreten. Gerne nimmt sich Zahnärztin Mitra Afshar Ghassemlou Zeit für Sie und spricht mit Ihnen über das weitere Vorgehen. Dabei nehmen wir Ihre Sorgen ernst und schauen gemeinsam, was bei Ihnen die Ursache für Ihre Mundtrockenheit sein könnte. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.